Ausbildung im Fleischerhandwerk
 

Grundlegende Aussagen zu den Ausbildungsberufen Fleischer/in und Fleischerei-Fachverkäufer/in wurden bereits bei der Vorstellung der Berufsbilder gemacht. Hier gibt es mehr Infos zu den Ausbildungsinhalten.

Die Ausbildungsordnungen der beiden Berufe wurden in den vergangenen Jahren grundlegend überarbeitet. Junge Auszubildende im Fleischerhandwerk haben seit dem Inkrafttreten der neuen Ausbildungsordnung im August 2005 mehr Möglichkeiten, ihre Lerninhalte auf den späteren Berufsalltag zuzuschneiden. Wahlpflichtbausteine sollen eine zielgerichtetere Ausbildung ermöglichen, die sich an den Tätigkeitsschwerpunkten des Betriebes orientiert, ohne die Kernkompetenzen des Fleischerhandwerks zu verwässern. Zusätzlich sind Lehrinhalte hinzugekommen, die sich an den veränderten Angeboten und Dienstleistungen eines modernen Fleischer-Fachgeschäfts orientieren.

Die „Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk/zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk“ ist am 1. August 2006 in Kraft getreten. Neben dem veränderten Namen – es heißt nun „Lebensmittelhandwerk“ und nicht mehr „Nahrungsmittelhandwerk“ - zeichnet sich die neue Ausbildungsordnung insbesondere im Schwerpunkt Fleischerei durch eine starke fachliche Prägung aus.

Sowohl der Ausbildungsrahmenplan für die Ausbildung im Betrieb als auch der Rahmenlehrplan für die Berufsschule stellen einen hohen fachlichen Bezug sicher. So ist der neue Rahmenlehrplan für die Verkäufer/innen für das erste Ausbildungsjahr wortidentisch mit dem der Fleischer/innen. Lediglich die zeitliche Gewichtung der Lernfelder weicht geringfügig voneinander ab. Damit soll sichergestellt werden, dass die Verkäufer/innen auch in der Berufsschule von Beginn an eine stark fachlich ausgerichtete Ausbildung erhalten.

Quelle: www.fleischerhandwerk.de

 

Berufe im Fleischerhandwerk
 

Von alters her steht das Fleischerhandwerk für qualitativ hochwertige Fleisch- und Wurstwaren. Wer sich heute entschließt, eine Ausbildung als Fleischer/in oder Fleischerei-Fachverkäufer/in zu beginnen, entscheidet sich für einen gleichermaßen modernen wie traditionellen Ernährungsberuf in einem der bedeutendsten und personalstärksten Handwerkszweige.

Zu seinen Trumpfkarten gehören zum Beispiel Kreativität und Teamarbeit - ebenso wie Dienstleistungs- und Servicedenken.

Und: Da sich die Branche schon immer bemüht, Jugendlichen eine Lehrstelle zu bieten, bestehen große Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden. Hinzu kommen beste Aussichten auf eine feste Anstellung als qualifizierte Fachkraft nach der Abschlussprüfung.

Vielfältige Beschäftigungs- sowie Aufstiegsmöglichkeiten, eine gute Bezahlung bereits in der Lehre und ein sicherer Arbeitsplatz im Handwerk kennzeichnen die Zukunftsperspektiven.

Quelle: www.fleischerhandwerk.de

Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung als Fleischer/innen oder Fleischerei-Fachverkäufer/innen sind erst die erste Stufe in einer Reihe von interessanten Aufstiegsmöglichkeiten.Dabei ergänzen sich handwerkliche Fertigkeiten mit einer zunehmenden Technisierung und Erweiterung der Service- und Dienstleistungsfunktionen.Die anspruchsvollen Aufgaben erfordern eine permanente Fort- und Weiterbildung - sei es in Form von Seminaren, sei es in speziellen Bildungseinrichtungen.

Stärker noch als bislang werden Fleischer/innen wie Fachverkäufer/innen künftig zu Allround-Experten rund um das Produkt Fleisch. Denn: Arbeiten im Fleischerhandwerk ist mehr als "nur" das Herstellen und Verkaufen von Fleisch und Wurst. Hierzu gehört die Ernährungsberatung im Laden mit Tipps für die Zubereitung von Speisen ebenso wie die Veranstaltungsorganisation im Party-Service. EDV- und Managementkenntnisse runden den Beruf zusätzlich weiter ab.

Viele Berufsangehörige absolvieren auch eine Zusatzausbildung als Koch, Bäcker, Konditor oder im kaufmännischen Bereich, oder aber sie spezialisieren sich in bestimmten Arbeitsgebieten - u.a. auf den Feldern des Räuchern oder Zerlegens.

Alles in allem bietet die Branche hervorragende Karrierechancen. Stationen des Aufstiegs können sein: